Für Gastgeber

Pflichten für Gastgeber

Kurz und praxisnah: Was du klären solltest, bevor du bei saintbnb vermietest. Stand: 26.10.2026

Wichtig: Diese Seite ist eine Orientierungshilfe, keine Rechtsberatung. Regeln unterscheiden sich stark nach Stadt und Bundesland. Prüfe immer die Website deiner Gemeinde bzw. Stadt und hole bei Unsicherheit fachlichen Rat (Anwalt, Steuerberatung, Bürgeramt).

Als Gastgeber bist du für die Rechtmäßigkeit deiner Vermietung verantwortlich. saintbnb ist ein Vermittlungs-Marktplatz und kann Inserate verlangen, die Registrierungsnummer enthalten, Inhalte entfernen und gesetzliche Meldepflichten erfüllen — ersetzt aber nicht deine lokalen Pflichten. Siehe auch die AGB.

1. Registrierung & Registrierungsnummer

Viele Kommunen verlangen eine Registrierung für die kurzzeitige Beherbergung von Gästen — teils schon für einzelne Zimmer oder gelegentliche Vermietung. Im Rahmen der EU-Verordnung 2024/1028 (Kurzzeitvermietung) müssen Plattformen in Gemeinden mit EU-konformem Verfahren die Registrierungsnummer abfragen und Buchungsdaten an die zuständige Behörde (in Deutschland u. a. über die Bundesnetzagentur) melden können.

Trage in deinem Inserat die Registrierungsnummer ein, falls deine Gemeinde eine vorschreibt. Ohne erforderliche Nummer kann saintbnb das Inserat zurückhalten oder entfernen.

2. Zweckentfremdung / Wohnraumschutz

In manchen Städten ist die Vermietung von Wohnraum an Touristen nur mit Genehmigung oder unter engen Voraussetzungen erlaubt. Beispiele:

Ob und wie Zweckentfremdungsregeln bei dir gelten, erfährst du bei deiner Stadtverwaltung — nicht pauschal über diese Seite.

3. Meldepflicht, Beherbergungssteuer, Kurtaxe

4. Regionale Beispiele (Auswahl)

Stadt Lörrach / Region

Für private Ferienwohnungen und Gästezimmer können Meldepflichten und Hinweise zu KONUS (Gästekarte) gelten. Informationen: Website der Stadt Lörrach (Tourismus / Gastgeber).

Berlin, Mannheim, Dresden

Siehe Abschnitte oben. Die konkreten Formulare und Fristen ändern sich — bitte die aktuelle Seite der jeweiligen Stadt nutzen.

Diese Liste ist unvollständig. Auch in anderen Orten (z. B. München, Hamburg, Freiburg) können eigene Regeln gelten.

5. Steuern

Einnahmen aus der Vermietung sind in der Regel steuerpflichtig (Einkommensteuer; ggf. Umsatzsteuer — Kleinunternehmerregelung prüfen). Die Plattform kann unter dem Plattformen-Steuertransparenzgesetz (DAC7 / PStTG) verpflichtet sein, Vermieterdaten und Umsätze an das Bundeszentralamt für Steuern zu melden. Das entbindet dich nicht von deiner eigenen Steuererklärung.

6. Sicherheit & Hausregeln

Stelle sicher, dass die Unterkunft verkehrssicher ist (u. a. Rauchmelder, Fluchtwege, klare Check-in-Hinweise). Formuliere Hausregeln verständlich und halte sie im Inserat aktuell.

7. Was saintbnb tut — und was nicht

8. Checkliste vor dem ersten Inserat

Fragen zur Plattform: hello@saintbnb.de

Keine Rechtsberatung. Stand: 26.10.2026. Bitte lokale Behörden und ggf. Anwalt/Steuerberater konsultieren.